20. Dezember - Wiedersehen mit Deutschen!

 

Nach acht Wochen voller Erlebnisse in Chikliya ging es vorgestern wieder zurueck nach Indore. Da Ulrike Menz, die uns den ganzen Indienaufenthalt ermoeglicht hat, auch seit einer guten Wochen wieder “zu Hause” ist, wie sie sagt, wurden wir netterweise von ihr und von Elisabeth, einer jungen Aerztin aus Freiburg, in Chikliya abgeholt.

Das Wiedersehen mit Uli war wunderschoen!

 

Nach Tee und Kuchen machten wir gemeinsam einen kleinen Rundgang ueber das Gelaende und besonders die Betten der Maedchen interessierten sie sehr, da diese vom Spendengeld des vorletzten Indienabends aus unserer Schule finanziert wurden.

 

Auch Elisabeth hatte sogleich etwas zu tun: Wir zeigten ihr Poojas Wunde und auch Manus Haende, die geschwollen und teilweise offen sind, schaute sie sich an, doch mit den hiesigen Mitteln ist es leider schwer die Faelle zu behandeln.

 

Nach dem leckeren Mittagessen war es dann Zeit fuer drei Wochen von Chikliya Abschied zu nehmen. Doch die Kinder machten uns den Abschied nicht leicht, denn sie haengten sich an uns und Schwester Kussum uebersetzte fuer uns, was die Maedchen uns zuriefen: “Didi don’t go!”. Wir versprachen in drei Wochen zurueckzukommen und als wir im Kleinbus sassen und an dem Hostel vorbei fuhren, streckten sie die Haende durch das Autofenster und alle Arme der Maedchen, die an der Waschstelle sassen, gingen nach oben um uns zu winken.

 

Fuer uns ist es einfach so schoen, dass die Kinder inzwischen grosses Vertrauen zu uns haben und deshalb freuen wir uns im Januar wieder bei ihnen sein zu koennen.